4 Tagestour 2010 als 3-Ländertour:

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01. 07. 10: Nievenheim - Gerolstein (Michelbach)
Pünktlich um 08:00 Uhr waren 14 der 15 angemeldeten TeilnehmerInnen der 4 Tagestour am Treffpunkt in Nievenheim am Start. Gepäckabgabe bei Gabi und Angelika, das obligatorische Gruppenfoto zum Start und los gings. Ludwig vervollständigte die Gruppe kurz hinter Stommelerbusch und in Kerpen-Horrem bildeten sich dann 2 Gruppen.
Eine Gruppe mit Andrea, Guido, Helmut, Noppel, Dietmar, Ludwig, Wolfgang und Jakob nahmen den Weg entlang der Erft, mit Kaffeepause in Zülpich und weiter über Hillesheim mit Kopfsteinpflaster und kleiner Pause an der Jodokuskapelle (siehe auch
Prüm 2007) nach Gerolstein. Unterwegs hatte Wolfgang mit seiner verstellten Schaltung zu kämpfen, ist aber stark mit dem mittleren Blatt alle Berge hochgefahren. Bei den Abfahrten wurden sogar Geschwindigkeiten von 75 km/h erreicht. Unser neues Vereinsmitglied Peter, der auf der ersten Etappe mal 4-Tagestour-Luft schnuppern wollte und in Gerolstein-Pelm seine Heimat hat, verließ hier die Gruppe und machte sich auf den Heimweg. Die anderen erreichten dann das Tagesziel, den kleinen Ortsteil Michelbach mit dem Hotel Huschens.
Einige Zeit später erreichte auch die 2. Gruppe mit Götz, Jürgen, Norbert, Stefan, Bernd, Kalli und Johannes das Ziel. Sie hatten die Route über Rheinbach Richtung Ahrtal, weiter über ruhige Eifelstraßen, vorbei an der Hohen Acht und weiteren knackigen Anstiegen gewählt. Eine längere Kaffepause in Kelberg sorgte für etwas Erholung, um dann 8 km vor dem Ziel in Salm noch einmal eine 15 % Steigung als besondere Herausforderung mitzunehmen.
1. Gruppe: 140 km ??, 1700 Hm ??; 2. Gruppe: 189 km, 2450 Hm

02. 07. 10: Gerolstein - Vianden (L)
Nach gutem Frühstück ging es um 09:00 Uhr wieder in 2 Gruppen mit gleicher Besetzung los. Die erste Gruppe nahm eher den direkten Weg nach Vianden in Luxemburg und gönnte sich in Neuerburg im Tal der Enz ein längere Pause mit Ortsrundfahrt und Besichtigung der Einstützenkirche. Dabei auch wieder Abschnitte mit 15 % Steigung.
Die zweite Gruppe hatte den 818 m hohen Erbeskopf im Hunsrück mit eingeplant. Doch erst einmal ging es viele Höhenmeter auf und ab und durch die heißen Weinberge an der Mosel. Stefans Thermometer zeigte 42 Grad. Am Erbeskopf dann kleine asphaltierte Forstwege und an einer Abzweigung verließen wir uns auf die Empfehlung eines einheimischen Radlers, der von der geplanten Strecke wegen des schlechten Belags abriet und ein Abzweig nach links als besser fahrbare Alternative empfahl. Die endete dann allerdings an einem Holzstoß. Ein kurzes Stück zurück und über ein Schotterstück wurde dann allerdings wieder eine asphaltierte Straße erreicht, die uns erst einmal ungeplant einen 15 km Umweg nach nach Hermeskeil einhandelte. Über ein Stück Bahntrassenradweg ging es auf der geplanten Route nach Schweich an der Mosel, wo wir von Kalli erwartet wurden, der den Erbeskopf ausgelassen hatte. Auf einem Campingplatz dann eine kleine Stärkung mit Public Viewing des Spiels Brasilien - Niederlande und zahlreichen holländischen Campern. Weiter auf einem Stück Moselradwag, durchs Kylltal und noch einmal 3 Anstiege, wurde kann kurz vor 21:00 Uhr nach dieser Königsetappe das Hotel in Vianden mit dem bereits gedeckten Abendessen erreicht.
1. Gruppe: 101 km, 1800 Hm; 2. Gruppe: 217 km, 3260 Hm

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03. 07. 10: Vianden - Bütgenbach (B)
Heute haben sich Norbert und Kalli der ersten Gruppe angeschlossen, die aber wegen der erwarteten Hitze mit Gewittern schon um 6:30 Uhr !! frühstückte, um eine Stunde später zu starten. Erst ging es in der Morgensonne durch das Tal der Our, nicht ohne Sackgassenvariante und dann weiter durch die Eifel nach Belgien. In St. Vith wurde noch eine Pause eingelegt und weiter gings zum Tagesziel, dem Hotel du Lac in Bütgenbach am Stausee.
Die verbliebenen 5 Mann in der 2. Gruppe ließen es etwas ruhiger angehen und starteten eine Stunde später. Auch für sie gings durch das Tal der Our und wieder durch die Eifel nach Belgien in die Ardennen. In einem schönen Straßencafe unter Bäumen in Burg Reuland (B) gönnten sich die 5 eine längere Pause mit leckerem Erdbeerkuchen. Dann ging es über ruhige Straßen, die auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem Fleche Wallone und 2 Tage später bei der Tour de France befahren werden. Orte und Berge wie Vielsam, Wanne uns Côte de Mont-le-Soie lagen auf der Strecke. Beim Getränkenachschub in Stavelot bemerkten wir dann hinter uns über den Ardennen aufziehende Gewitterwolken und entschieden uns für den direkten Weg über die Bundesstraße durch Malmedy nach Bütgenbach, das wir zusammen mit den ersten Regentropfen erreichten. Am Nachmittag blieb dann noch genügend Zeit für das Fussballspiel Deutschland Argentinien (4:0), einen kleinen Sparziergang zum See und einem tollen Abendessen.
1. Gruppe: 90 km, 1400 Hm; 2. Gruppe: 120 km, 1760 Hm

04. 07. 10: Bütgenbach - Nievenheim 150 km
Am letzten Tag sollte es mit Rückenwind nur noch bergab gemeinsam nach Hause gehen. Bis alle startklar waren und alle Rechnung bezahlt waren, war es schon fast 10:00 Uhr und es ging los. Auf dem Weg vorbei an der Rurtalsperre kamen dann doch noch einige Höhenmeter zusammen. Auf den Straßen waren überall Reste der Regenmassen des Gewitters von gestern zu sehen. Im abgelegenen Simonskall kannte Bernd als Geheimtipp ein Cafe das zu einer Pause genutzt wurde. Der leicht überforderte Kellner "Seid ihr alle bekloppt" konnte uns erst nach mehreren Anläufen mit den richtigen Kuchen versorgen. Danach ging es noch einmal hoch nach Hürtgenwald und dann wirklich nur noch bergab und mit Rückenwind nach Hause. Kurz vorm Kalliberg noch ein Reifenplatzer an Stefans Rad, der mit hinterlegtem Mantelstück, das Jakob immer dabei hat, noch geflickt werden konnte.

Rundum wieder eine gelungene 4-Tagestour. Eine schöne Route durch 3 Länder, über den höchsten Berg der Eifel, des Hunsrücks und durch die Ardennen. 3 Platten, aber keine Unfälle oder Stürze.  Vielen Dank an Bernd, Helmut und Gabi für die Vorbereitung und Ausarbeitung der Tour und an Gaby und Angelika für den Gepäcktransport, das Quartiermachen und den Nachschub an Bananen und Wasser.
Wir freuen uns schon auf die 4 Tagestour im nächsten Jahr.
Hier die Route bei GPSies.

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