4 Tagestour 2013 in den Harz:

zurück zu den News:

26. 06. 13: Nievenheim - Medebach 191 km, 2.360 Hm
Punkt 8:00 Uhr waren Norbert, Bernd, Jürgen, Stefan und Johannes in Nievenheim am Treffpunkt um mit Minimalgepäck im kleinen Rücksack Richtung Harz zu starten. Erst einmal gings auf bekannten Wegen über die Leverkusener Rheinbrücke, durchs Scherfbach-, Sülz- und Floßbachtal zur ersten verdienten Pause ins Cafe Schmitz in Marienheide. Weiter dann über schöne ruhige Straßen nach Dannenberg, am Lister und Biggesee vorbei und durch das Repetal über eine Strecke die wir schon von den 4-Tagestouren nach Eslohe und Dresden kannten. Da sich bei Bernd eine beginnende Erkältung, bei Norbert Zwicken im Knie und bei Stefan Nachwirkungen eines Infekts bemerkbar machten, ließen die 3 es ruhiger angehen und Jürgen und Johannes bildeten eine erste Gruppe. Die Route führte weiter durch das Sorpetal mit kunstvollen Wasserfiguren hoch zum kalten Kahlen Asten, der nach einem Gipfelfoto schnell wieder verlassen wurde. Es folgte eine tolle Abfahrt nach Winterberg und Elkeringhausen, der aber direkt ein 13 % Anstieg folgte. Mit 70 km/h gings dann runter nach Medebach zum Gasthof Oestertor, in dem 20 Minuten später auch die anderen 3 eintrafen.

27. 06. 13: Medebach - St. Andreasberg 209 km, 2.975 Hm / Harztour Claustal-Zellerfeld
Um 8 Uhr leichter Regen und nasse Straßen in Medebach und noch über 200 km bis zum Harz. Gut eingepackt gings um kurz nach 8 Uhr los. Für die schöne Altstadt von Korbach bleib leider keine Zeit. Kurz danach ein Speichenbruch an Johannes Rennrad, der sich als Abriss des Nippelkopfes herausstellte. Die Speiche wurde mit Bündelband fixiert und zum Glück hielt sich die Acht im Hinterrad in Grenzen, so dass eine Weiterfahrt möglich war. Nach 40 km in Wolfshagen wartete dann Gabi mit dem Auto und Helmut mit dem Rad, der die Gruppe verstärkte. Gabi konnte die Rücksäcke der anderen 5 im Auto mitnehmen und so erleichtert ging es mit ständigem Auf und Ab durch Hessen, mit der Seilfähre über die Weser und weiter durch Niedersachsen. An einem unbekannten Ort ließ sich die Gruppe auch von Verkehrszeichen 250 nicht aufhalten, wurde dann aber von der Polizei gestoppt, die nach ermahnenden Worten auf die Gefahr durch eine teilweise abgerutschte Straße hinwies und die RSC´ler weiterfahren ließ. Ab Duderstadt dann ein paar flache Kilometer durchs Eichsfeld nach Bad Lauterberg, wo an einer Tankstelle noch der Getränkevorrat aufgefüllt wurde, und weiter eine lange, mäßige Steigung mit 3 km Schlussanstieg zum Ziel nach St. Andreasberg, wo die 6 um kurz nach 7 Uhr schon von Noppel, Jakob, Peter, Maria, Andrea, Gabi und Ludwig zum Abendessen erwartet wurden.
Bereits am Mittag waren die Autofahrer in Andreasberg angekommen. Davon berichtet Andrea:
Am 27.06. sind Maria, Peter und ich gegen 13:00 Uhr mit dem Auto angekommen. Nach einer Mittagspause sind wir ca. 15:00 Uhr mit ebenfalls angekommenen Jakob, Noppel und Ludwig eine kurze Tour mit guten Anstiegen nach Clausthal-Zellerfeld gefahren. Der Marktplatz mit der blauen Kirche sah sehr schön aus. Die Abfahrt nach Clausthal-Zellerfeld war toll und Jakob war kurz auf 80 km/h gekommen. Die Kurven waren auch für mich durch die breiten Straßen und dem weiten Radius ohne zu bremsen gut zu fahren. Maria und Peter sind wieder zurückgefahren und wir haben noch einen Abstecher nach Osterode gemacht. Wir sind an einer Talsperre entlanggefahren und hatten anschließend wieder den Anstieg nach Sankt Andreasberg zu fahren.

130630_01.jpg 130630_02.jpg 130630_03.jpg 130630_04.jpg 130630_05.jpg 130630_06.jpg
130630_07.jpg 130630_08.jpg 130630_09.jpg 130630_10.jpg 130630_11.jpg 130630_12.jpg
130630_13.jpg 130630_14.JPG 130630_15.JPG 130630_16.JPG    

28. 06. 13: Große Brockenrundfahrt 102 km, 2.004 Hm
Nach dem guten Frühstück im Hotel "Vier Jahreszeiten" stand heute die Permanente Grosse Brockenrundfahrt auf dem Programm. Ab Andreasberg ging es erst einmal hoch zum Sonnenberg, wo auch wirklich die Sonne schien, dann aber eine schnelle Abfahrt nach Altenau und eine langer Anstieg nach Torfhaus, mit 800 m ü. N.N. die höchstgelegene Siedlung Niedersachsens. Über Braunlage dann nach Elend. Dort entschieden sich Jakob, Jürgen, Noppel, Johannes, Ludwig und Stefan für den Abstecher auf den Brocken und Andrea, Bernd, Helmut, Peter und Norbert für die kleinere 65 km Runde.
Die Auffahrt zum Brocken führte über Schierke, hier startet auch die Brockenbahn, über eine ruhige im Wald gelegene und für den öffentlichen Verkehr gesprerrte Straße. Im Internet gibt es noch viele Berichte über den schlechten Zustand der Straße, sie ist aber mittlerweile bis oben neu geteert und sehr gut zu fahren. Auf den letzten 2 km bis zum Gipel waren dann auch viele Wanderer und einige Pferdekutschen unterwegs. Oben dann richtig kalter Wind, so dass die Gipfelrast nur kurz ausfiel und schnell wieder nach Schierke zu einer gemütlichen Pause abgefahren wurde. Dannach ging es dann auch für die 6 über Braunlage zurück.Unterwegs noch ein kurzes gemeinsames Stück mit einem Radsportverein aus Aurich die ebenfalls im Harz trainierten.
Nachmittags war Andreas in Andreasberg angekommen und hat auch noch eine kurze Runde gedreht. Da die Sonne sich im Laufe des Tages immer weniger blicken ließ, wurde es doch sehr kühl und windig. So nutzte ein Teil der Radsportler anschließend noch den Wellnessbereich des Hotels um sich aufzuwärmen.

29. 06. 13: Regen, Regen
Heute hat es nur geregnet und einige haben einen Ausflug mit dem Auto nach Goslar gemacht. Eine Stadt, die durch Fachwerkhäuser und architektonisch gut gestaltete Häuser viel hermacht. Die Grünanlagen sind groß und die Kaiserpfalz ist mit ihren Denkmälern sehenswert. Bernd hat den Tag zum Wandern genutzt und Johannes und Stefan haben sich die Grube Samson in St. Andreasberg angesehen, die zum Weltkulturerbe "Oberharzer Wasserwirtschaft" gehört. Nur Jakob machte späten Nachmitag noch eine kleine Rennradrunde im Regen. Ich bin nachmittags noch zur Jordanshöhe in Sankt Andreasberg durch einen schönen Waldweg gegangen. Hier konnte ich die Kuhwanderung von der Wiese in den Stall erleben. Die Kühe sind geordnet mit viel "Gemuhe" in einer Reihe zum Stall gegangen und haben geduldig auf der Wiese gewartet, bis jede Kuh ihren Platz im Stall eingenommen hat. (Andrea)

30. 06. 13: Hohenlohe Permanente 70 km, 100 Hm
Am Sonntagmorgen dann wieder gutes Radfahrwetter und Andrea und Andreas machten sich schon früh auf den Weg zur RTF in Hümme und Peter und Maria wollten noch weiter zu Besuchen im Harz. So starteten Johannes, Jakob, Ludwig, Noppel, Stefan, Bernd, Helmut und Jürgen noch zu einer Runde mit dem Rennrad. Erst gings talwärts an der Silberhütte vorbei durch Bad Lauterberg. Kurz dahinter verabschiedeten sich Bernd, Helmut und Jürgen um ein Stück Richtung Heimat zu fahren um dann den Rest mit Gabi im Auto nach Hause zu fahren. Die anderen 5 fuhren weiter die Hohenloher Permanente auf ruhigen Straßen am Harzrand Richtung entlang Bad Sachsa und an der Klosterruine Walkrenried vorbei wieder hoch in den Harz. Über Zorge gings dann nach Braunlage. Hier fanden die 5 dann auch den Abzweig nach St. Andreasberg, der vor 2 Tagen noch verpasst wurde und fuhren den wohl schönsten Anstieg zurück nach St. Andreasberg. Leider war damit dann auch die schönen Radsporttage im Harz vorbei.

30. 06. 13: RTF in Hümme
Die Rückfahrt vom Harz nutzten Andrea und Andreas zur Teilnahme an der RTF in Wümme. Dort kamen auch Bernd, Helmut und Jürgen vorbei, um dann den Rest der Strecke mit dem Auto zurückzufahren. Hier der Bericht von Andrea:
Die RTF war super. Wir hatten 112 km auf ca. 1000 Hm, also etwas leichter. Die Landschaft war toll. Wellenartige Landschaften mit viel Abwechslung. Felder, Wald und Flüssen. Die Diemel sind wir über längere Wege entlang gefahren. Die Strecke ging nur über verkehrsarme Straßen, Feld- und Wirtschaftswege. Wir haben auf der ganzen Strecke etwa 10 Autos gesehen. Sonst war alles leer und wir sind durch ruhige kleine Dörfer gefahren. An den Kontrollstellen haben wir uns manchmal etwas länger unterhalten. Wir haben diese ruhige Fahrt genossen. Ein einheimischer Rennradfahrer hat uns die erste Stunde begleitet und viel von der Umgebung erklärt. Er hat gesagt, dass in der Gegend nicht viele Rennradveranstaltungen und -fahrer sind. Er wäre froh, dass er mal "ein Weib" auf dem Rennrad sieht und es mitfährt. Endlich mal wieder eine RTF nach unserem Geschmack. (Andrea)

zurück zu den News: